Spinnefeind!?

Was macht man mit zwei Mannschaften, die sich „spinnefeind“ sind, also so gar nicht mögen? Das soll ja bei Mergern so manchmal vorkommen. Mir würden viele Beispiele einfallen, wo das auch nach Jahren noch so ist. Ich will jetzt nicht darauf eingehen, warum das passiert, sondern viel mehr, was man machen könnte, um „Gemeinsames“ zu erzeugen?

Anlässe, durch welche sich feindselige Abgrenzungen auflösen, und ein erstes übergreifendes Wir-Gefühl entstehen könnte, wären z.B.: ein gemeinsamer Gegner, eine gemeinsame Not, ein gemeinsamer Vorteil oder gemeinsame Freude.

Ein gemeinsamer Gegner ist mit dem neuen Management in Mergern schnell gegeben, aber das hat normalerweise unerwünschte Nebenwirkungen. Eine gemeinsame Not eignet sich erfahrungsgemäss nur bedingt für eine nachhaltige Veränderung, also bleiben die letzen beiden Ansätze übrig.

1) Ein neuer Vorteil: das wäre ja überhaupt eine Grundvorraussetzung, dass der Sinn der Transaktion und der damit verbundene Vorteil für alle Beteiligten klar kommuniziert wird…

2) Gemeinsame Freude: da bedarf es einer gemeinsamen, positiven Erfahrung, um Freude auszulösen…

Letztlich liegt es wieder einmal in der Verantwortung der Führung, Sinn zu stiften und positive Erfahrungen zu ermöglichen: so einfach und doch so schwierig!?

Ein wunderschönes Beispiel dafür ist übrigens der (sehr empfehlenswerte) Film „Invictus“, wo Morgen Freeman in der Rolle von Nelson Mandela die tiefe Kluft zwischen Schwarz und Weiss durch den Sport (die Rugby Weltmeisterschaft 1995) als gemeinsame positive Erfahrung zu überbrücken versucht.

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