Planung von M&A Prozessen in einer VUCA-Welt

Wenn wir es mit sozialen Systemen und nicht mit trivialen Maschinen zu tun haben, so wie es in M&A-Prozessen der Fall ist, finden wir uns zusehends von einer „VUCA“-Welt umgeben. Diesen Begriff, welcher in den 90er Jahren im militärischen Bereich entstanden ist, könnte man ins Deutsche mit vier „U“s übersetzen:

V für Volatility: Unbeständig
U für Uncertainty: Ungewiss
C für Complexity: Untrivial
A für Ambiguity: Uneindeutigkeit

Wenn das also der Rahmen für aufwendige M&A-Prozesse ist, kann man in so einer Welt dann überhaupt noch vernünftig arbeiten, planen, entscheiden, sich auf etwas verlassen…? Meine einfache Antwort ist: Ja, man kann! Man muss allerdings den Anspruch aufgeben, dass alles tatsächlich so läuft, wie man es vorhergesehen hat.

Kennen Sie „polynesisch Segeln“? Das ist wie Kurs halten bei ungewissem Ausgang; man fährt mit einem Plan los – weiß, dass er nicht perfekt sein kann – trifft unterwegs auf neue Erkenntnisse – bindet Kurskorrekturen mit ein – und entdeckt so vielleicht eine komplett neue Inselwelt, die zuvor kaum vorstellbar war. Wäre man nicht nach Indien aufgebrochen, hätte man niemals Amerika entdeckt.

WR

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