Milliarden Dollar „Merger“, die keine Merger sind?

Das „M“ bei „M&A“ gibt es nicht mehr?!

In der täglichen M&A-Welt sind nämlich echte Merger (…the voluntary amalgamation of two firms on roughly equal terms…) kaum mehr zu finden, da es meistens einen klare Seite gibt, die kauft und damit den Ton angibt. Also müsste es eigentlich nur „A“ heißen, oder zumindest umgekehrt, nämlich „A&M“, da typischerweise Unternehmen zuerst akquiriert und dann mit dem kaufenden Unternehmen „verschmolzen“ werden.

Manchmal – so wie letzte Woche – lassen einen dann aber so manche Giganten-Hochzeiten glauben, dass es doch ein „M“ gibt:

  • In der USA haben die Telekommunikationsunternehmen Sprint and T-Mobile gerade einen „Merger“ im Wert von 32 Milliarden Dollar vereinbart
  • Die beiden Medizintechnikunternehmen Medtronic (USA) and Covidien (IRL) haben ebenfalls Gespräche über einen „Merger“ im Wert von $40 Milliarden Dollar begonnen

    Wenn man etwas hinter die Kulissen sieht, wird man auch hier erkennen, dass es sich nicht um echte Merger handelt, sondern dass dieser Begriff eigentlich nur noch Börsentechnische Bedeutung hat. 

    Also leben wir doch zusehends in einer „A“-Welt.

    WR

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  • 2 Kommentare zu “Milliarden Dollar „Merger“, die keine Merger sind?

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