Postmerger ist Premerger

Für viele Unternehmen, die ich kenne, ist M&A nichts Neues. Man hat die eine oder andere Akquisition schon gemacht und kennt sich dabei einigermaßen gut aus, wie so etwas abläuft. Allerdings wird M&A immer noch als ein opportunistischer und diskreter Prozess verstanden: wenn sich eine Möglichkeit ergibt, greift man zu und dann lange wieder nichts, bis zur nächsten Möglichkeit.

In anderen Bereichen wie z.B. Produktion oder Qualitätssicherung ist man schon lange darauf gekommen, dass eine solche Herangehensweise nicht hilfreich ist. Es braucht einen proaktiven, kontinuierlichen Prozess.

Auch M&A darf kein opportunistisches Stückwerk sein. Erfolgreiche Unternehmen arbeiten proaktiv und kontinuierlich, d.h., dass die Postmerger-Phase nahtlos in die Premerger-Phase übergeht. Sobald eine Akquisition getätigt würde, überlegt man sich sofort wieder – im Sinne eines kontinuierlichen Business-Development Prozesses – wie ein nächster Schritt aussehen kann. Dabei muss das nicht gleich die nächste Akquisition sein. In vielen Fällen macht es Sinn, vorerst einmal zu konsolidieren und den einen oder anderen Bereich auch einmal abzustoßen.

WR

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Ein Kommentar zu “Postmerger ist Premerger

  1. interessanter Aspekt – so könnte M&A ein „normaler“Prozess werden, den man dann „selbstverständlich“, wie andere Prozesse ganzheitlich managt, d.h. wo Fragen des bewußten Nutzens von Kulturunterschieden, des Steuern und Reflektierens von Kommunikations- und Kooperationsformaten einfach zu einem vernüftigen Change dazu gehört.

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