Actelion Chef fordert Lebendigkeit statt Grösse bei Pharma-M&A

Der Chef der Schweizer Biotechnologiefirma Actelion Jean-Paul Clozel hat sich kürzlich kritisch zur laufenden Übernahmewelle in der Gesundheitsbranche geäußert:

„Langfristig sei die Pharmaindustrie auf der Basis von Akquisitionen, die aus steuerlichen Gründen, wegen Synergien und aus Größenüberlegungen erfolgen, nicht lebensfähig; sie kann nur durch Innovation und Wissenschaft lebendig bleiben…“

Lebendigkeit statt Grössenwachstum um jeden Preis wäre also der Schlüssel; leider beobachten wir derzeit mehr von letzterem.

Professor Michael Grote von der Frankfurt School of Finance and Management nennt das die „Prinzipal-Agenten-Thematik“: Manager werden eher nach Größe des Unternehmens bezahlt, als nach anderen Faktoren wie Lebendigkeit…

W. Regele

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