Merck Pharma: Woran merkt man, dass jemand etwas von M&A versteht?

Die berufliche Erfolgsbilanz von Frau Uta Kemmerich-Keil – der Chefin der Sparte Consumer Health des Pharmariesen Merck – ist mit ganz vielen Positionen im Finanz und M&A-Bereich gepflastert. Also werden ihr auch grosse Kenntnisse in diesem Bereich zugeschrieben. Die meisten in ihrer Position würde von grossen Akquisitionsplänen sprechen. Aber nein, sie scheint wirklich ihr Geschäft verstanden zu haben, dass dort nämlich Grösse nicht der Erfolgsfaktor Nummer eins ist. 

Und hier ihr Rezept, wovon viele – in vergleichbaren Branchen – etwas lernen könnten:

1) Der erste Schritt ist organisches Wachstum…
2) Als zweiten Schritt werden wir unsere starken Marken in weitere Märkte auszubreiten…
3) Erst wenn diese Schritte noch nicht ausreichen, um das angestrebte Ziel zu erreichen, dann schauen wir in diesen Märkten auch ganz gezielt nach Lizenzdeals oder Firmenzukäufen; aber das werden dann keine größeren strategischen Zukäufe sein…

Die wahre Kunst im M&A ist zu genau wissen, was man wirklich damit will.

W. Regele

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