M&A auf Rezept in China

Die Stahlindustrie China geht durch eine langjährige Krise, woraus sie sich immer noch nicht erholt hat. Dies hat unter anderem strukturelle Probleme, da es zum Beispiel in der Vergangenheit kaum Konzentration in dieser Industrie gab und damit die einzelnen Unternehmen nicht die kritische Größe haben um international wettbewerbsfähig zu sein.

Aber was mich erstaunt hat, war nicht die Krise der Stahlindustrie, sondern einer der Maßnahmen, mit der der Staat China darauf geantwortet hat. Viele andere würden sofort über Subventionen oder Importbeschränkungen sprechen –  aber nein – China hat unter anderem Anreize geschafft die M&A-Aktivitäten in dieser Industrie wieder anzukurbeln. Tatsache ist, dass diese Maßnahme gefruchtet hat, und die Konsolidierung in diesem Bereich gestiegen ist; eine positive Auswirkung auf die wirtschaftliche Situation der Stahlindustrie bleibt allerdings noch abzuwarten.

Trotzdem eine bemerkenswerte Aktion: M&A als Konjunkturpolitische Massnahme – das klingt doch interessant…

W. Regele

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